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Maruha – Goishi

 

Zunächst einige Begrifflichkeiten zu der Namensgebung die, wie in Japan sehr häufig, ein Bezug zu schönen Dingen hat. Maruha steht für Rundfeder und nicht selten ist auch  Han-Maruha zu lesen, was halbe Feder bedeutet und damit den Hinweis zur etwa halben Länge der normalen Schwanzfeder gibt. Das Brettspiel GO mit den Steinen in zwei verschiedenen Farben ist in der Bezeichnung Goishi eingebunden, also Go = schwarz/weiß(zwei Farben) und ishi = Steine. Ähnlich ist der logische Aufbau für die Dreifarbigen – miiro Goishi, mi – iro steht für drei – Farben Goishi. Etwas abweichend ist es bei den sakura Goishi, wobei sakura für Kirschblüte steht. Allen Goishivarianten ist jedoch gemeinsam, dass die Feder mit einem Tupfen endet und nur solche werden in Japan gezüchtet. In der Umgangssprache wird deshalb Begriff Maruha nicht benützt. In Europa wird man darauf aber nicht verzichten können, weil es eben auch die Normalschwänzigen, zumindest in zwei vergleichbaren Farbenschlägen gibt. Auf einen einfachen Nenner gebracht sieht das wie folgt aus.

Maruha schwarz mit weißen Tupfen         =                  Goishi

Maruha gelb mit weißen Tupfen                =      sakura Goishi

Maruha dreifarbig mit weißen Tupfen      =      miiro   Goishi

Bei den Goishis handelt es sich stets um einen Typ mit einem kleinen Körperbau. Der Schwanz ragt etwas über den höchsten Punkt des Kammes und ist nach hinten leicht geöffnet. Es steht nicht ein großer Kopf im Vordergrund, sondern die Harmonie, verstanden als eine Einheit.

Maruha-Chabo

Herkunft: Japan.
Gesamteindruck: Klein, tief gestellt, mit breitem und gedrungenem Körper, kurzem Rücken, steilem Schwanz und großem Kamm und Kehllappen. Die Besonderheit dieser Rasse liegt in der Rundfedrigkeit, die vorwiegend in der Befiederung des Hahnes und im Halsbehang der Henne zum Tragen kommt.

Rassemerkmale Hahn:
Rumpf: kurz; breit; kräftig.
Hals: kurz; voll befiedert, mit breiten, am Ende runden Behangfedern, die die Schultern nicht bedecken.

Rücken: sehr kurz; breit; Rückenlinie von der Seite gesehen ein schmales U darstellend, dessen Schenkel durch Hals und Schwanz gebildet werden.
Schultern: breit; der Flügelbug nicht vom Halsbehang bedeckt.

Flügel: groß- so tief getragen, dass die Enden den Boden am hinteren Körperende berühren.
Sattel: voll befiedert; breit; mit festen, am Ende runden Federn, mit möglichst rundem Übergang in den Schwanz.
Schwanz: vom Ansatz her breit und stark gefächert und nach hinten leicht geöffnet, wobei der Schwanz von hinten gesehen gut gefüllt ist. Die vordere Begrenzungslinie darf etwas nach vorne geneigt sein, ohne einen eckigen Übergang zum Rücken zu bilden. Die Schwanzdeckfedern, die die Steuerfedern möglichst nicht überragen, sind nur gering gebogen. Die Schwanzbeifedern aufrecht stehend und wenig gebogen. Der Schwanz soll den Kopf möglichst überragen. Alle Federn breit und mit rundem Federende.
Brust: breit; voll; stark gewölbt; leicht angehoben getragen.
Bauch: voll; breit.
Kopf: groß, breit.
Gesicht: glatt; bei älteren Hähnen fleischig und über den Augen etwas wulstig.
Kamm: einfach; groß; breit aufgesetzt; festes, dickes Kammblatt; bis fünf auf einer Bogenlinie stehenden, breit angesetzten und geschnittenen Kammzacken; Fahne der Nackenlinie folgend ohne aufzuliegen.
Kehllappen: groß; dick; grobkörnig im Gewebe; proportional zur Kammgröß;e passend.
Ohrlappen: groß; rot.
Augen: groß; lebhaft; orange.
Schnabel: kurz; kräftig.
Schenkel: kurz; gut befiedert.
Läufe: kurz; dick; rund; unbefiedert; im Fersengelenk gut gewinkelt; wenig sichtbar; reduzierte Sporenbildung gestattet.
Zehen: mittellang; kräftig; gut gespreizt.

Rassemerkmale Henne:
In den Hauptrassemerkmalen dem Hahn gleichend. Halsbehangfedern mit runden Federenden. Schwanz die Kopfhöhe erreichend. Brust weniger angehoben als beim Hahn. Das Kammende darf umliegen.

Gefiederstrukturen:
Glatt: Feste, breite Federn mit gut entwickeltem Flaumgefieder, die bei beiden Geschlechtern in allen Bereichen am Ende rund sein müssen und glatt anliegen.
Gelockt: Federn des Deckgefieders gut aufgerollte Locken bildend (ca. eine halbe Drehung). Die zum Kopf hin aufgerichteten Federn bilden eine Halskrause. Schwingen und Schwanzfedern leicht nach außen gebogen und dadurch weniger geschlossen wirkend. Federn in allen Bereichen mit breiten Fahnen und runden Federenden.

Grobe Fehler Rassemerkmale: Schmale oder flache Brust; fehlende Körperbreite; langer Rücken; zu lange, dünne Läufe; zu kurzer oder zu langer Schwanz; von hinten gesehen zu wenig gefüllter Schwanz; zu kleiner Kamm. Beim Hahn durch Halsbehangfedern bedeckter Flügelbug; zu dünne, eingerollte Kehllappen; vollständig fehlende Sporen. Bei beiden Geschlechtern spitz auslaufende Federn, auch im Schmuckgefieder. Bei Glattfedrigen zu rauhes Gefieder oder Gardinenfedern, bei Gelockten zu geringe Lockung oder Gardinenfedern.

Farbenschlag:
Schwarz mit weißen Tupfen: Satte, schwarze Grundfarbe mit Grünlack. Die Federenden zeigen einen größeren oder kleineren weißen Tupfen. Unabhängig davon, ob das Gesamtbild heller oder dunkler erscheint, soll die Zeichnung einen ausgewogenen, gleichmäßigen Gesamteindruck hinterlassen. Den Gesamteindruck nicht störende einfarbig weiße Federn sind gestattet.
Grobe Fehler: Säumung statt Tupfung; Rost oder andersfarbige Federn.

Zusätzliche Farbenschläge: Gelb mit weißen Tupfen, Rot mit weißen Tupfen und Dreibunt
Gewichte: Hahn ca. 600 - 650 g, Henne ca. 500 - 550 g.
Bruteier-Mindestgewicht: 28 g.
Schalenfarbe der Eier: beige bis cremeweiß;.
Ringgrößen: Hahn 13, Henne 11.

 

     

 

         

2017  Club der Chabozüchter